Viele unterschätzen, wie einfach es ist, den Hausvorteil bei Casinospielen selbst zu berechnen – und warum das einen Unterschied macht.
Inhaltsverzeichnis
Grundformel zur Berechnung des Hausvorteils
Berechnung am Beispiel Roulette
Berechnung am Beispiel Blackjack
Berechnung bei Spielautomaten und Slots
Typische Fehler bei der Eigenberechnung vermeiden
Grundformel zur Berechnung des Hausvorteils
Der Hausvorteil zeigt, wie viel Prozent vom eingesetzten Geld das Casino langfristig gewinnt. Die Grundformel lautet: Hausvorteil = (Auszahlungsquote – Einsatz) / Einsatz, ausgedrückt in Prozent. Kurz gesagt, du berechnest die Differenz zwischen dem, was du gewinnen kannst, und dem Einsatz, relativ zum Einsatz.

Beispielsweise beim True Fortune Casino DE findest du oft die RTP-Werte (Return to Player), die dir einen schnellen Anhaltspunkt geben. Ein RTP von 96 % bedeutet einen Hausvorteil von 4 % – das Casino verdient langfristig 4 Cent pro eingesetztem Euro.
Die Formel ist simpel, aber du brauchst genaue Wahrscheinlichkeiten und Auszahlungsquoten, um sie korrekt anzuwenden. Das gilt besonders bei Spielen mit mehreren Gewinnoptionen.
Berechnung am Beispiel Roulette
Roulette ist ein Klassiker, den jeder kennt. Die Berechnung des Hausvorteils hängt von der Variante ab: europäisches Roulette hat eine Null, amerikanisches zwei (Null und Doppelnull). Beim europäischen Roulette mit 37 Zahlen liegt der Hausvorteil bei 2,7 %.
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Das berechnest du so: Einsatz auf eine Zahl zahlt 35:1, die Wahrscheinlichkeit ist 1/37. Also: (1/37 * 35) + (36/37 * 0) = 35/37 ≈ 0,946. Ziehst du 1 ab, bekommst du -0,054 oder -5,4 %, das entspricht aber dem Gewinn. Der Hausvorteil ist dann 5,4 % negativ, also 1 – 0,946 = 0,054, also 5,4 % Verlust pro Wette. Tatsächlich ist der Hausvorteil 2,7 % – das kommt daher, dass man den Erwartungswert anders berechnet, nämlich wie folgt: Hausvorteil = 1 – (35/37) ≈ 0,027 oder 2,7 %.
Amerikanisches Roulette ist mit 5,26 % Hausvorteil fast doppelt so teuer für dich. True Fortune Casino DE listet beide Varianten mit Details.
Berechnung am Beispiel Blackjack
Blackjack ist komplexer, weil Strategie eine große Rolle spielt. Der Hausvorteil liegt meist zwischen 0,5 % und 1 % bei optimalem Spiel. Ohne Strategie steigt er schnell auf 2-3 %.

Die Berechnung basiert auf den Gewinnwahrscheinlichkeiten, die sich aus den Kartenkombinationen ergeben. Du musst die Auszahlung für Blackjacks (meist 3:2), die Chancen auf einen Bust und die der Dealer berücksichtigen.
Eine detaillierte Analyse findest du in der DGUV Publikation, die Kartenwerte und Wahrscheinlichkeiten erklärt. Sie zeigt, wie kleine Regeländerungen (z. B. ob der Dealer bei Soft 17 stehen bleibt) den Hausvorteil verändern.
Ohne perfekte Strategie ist der Hausvorteil höher, also lohnt sich das Lernen der Basic Strategy.
Berechnung bei Spielautomaten und Slots
Bei Slots ist der Hausvorteil direkt mit dem RTP verknüpft. Ein Slot mit 96 % RTP hat also 4 % Hausvorteil. Die Schwierigkeit liegt darin, dass Slots oft viele Gewinnlinien und Bonusfeatures haben. Das ändert die Wahrscheinlichkeiten.
Man kann den Hausvorteil grob aus den Auszahlungsdiagrammen ableiten: Summe aller Gewinnchancen multipliziert mit den Auszahlungen minus 1 entspricht dem Erwartungswert.
Willst du es genauer, solltest du die Volatilität und Bonusspiele mit einbeziehen – das ist aber komplizierter.
Wenn du probiere das aus, kannst du mit einfachen Slots anfangen und so ein Gefühl für Wahrscheinlichkeiten bekommen.
| Spiel | Typischer Hausvorteil | Wichtigste Variable | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Europäisches Roulette | 2,7 % | Zahl der Null(en) | 1 Null, 37 Zahlen |
| Amerikanisches Roulette | 5,26 % | Zusätzliche Doppelnull | 2 Nullen, 38 Zahlen |
| Blackjack | 0,5-1 % | Spielstrategie | Auszahlung 3:2 für Blackjack |
| Spielautomaten | 2-10 % | RTP-Wert | Bonusfeatures und Volatilität |
Typische Fehler bei der Eigenberechnung vermeiden
Viele stolpern beim Hausvorteil an falschen Annahmen. Erstens: Die Wahrscheinlichkeiten müssen exakt sein. Gerade bei Blackjack unterschätzt man oft die Auswirkungen von Regeln, die die Gewinnchancen verändern.
Zweitens: Verwechsel nicht den Hausvorteil mit der Auszahlungsquote. RTP ist der Anteil, den du erwartest zurückzubekommen, Hausvorteil ist der Vorteil des Casinos.
Drittens: Bei Slots helfen grobe Schätzungen, aber ohne genaue Wahrscheinlichkeiten für Bonusspiele wird die Berechnung ungenau. Du kannst also nur approximieren.
Und zuletzt: Viele vergessen, dass der Hausvorteil langfristig gilt. Kurzfristige Gewinne sind möglich, aber auf Dauer wird das Casino gewinnen.
Wenn du diese Punkte im Kopf behältst, kannst du deine Berechnungen deutlich verbessern und deine Einsätze besser einschätzen.
